Montag, 26. Juni 2017

Autos in der Stadtlandschaft

Dave Robb brachte uns am 10. und 11.06. Autos in der Stadtlandschaft näher - sie gehören einfach dazu und sind doch so schwer richtig zu treffen.

Geduldig und motivierend erklärte er uns den Unterschied zwischen Auto und Kiste ("a car is not a box"): es geht um gebogene Bleche, Gesichter, Spiegelungen, Farben und kleine Details in den Scheinwerfern. Und um den richtigen Durchblick.

Man muss nur hingucken -
             
                             

 -  und schnell sein, denn manchmal fahren sie einfach weg!


Da müht man sich
um Dach und Scheiben, hat aber ganz übersehen,
dass der Radausschnitt ja schon angelegt war - 
 - zu kurz gesprungen!

Im zweiten Anlauf klappte es dann mit den Proportionen etwas besser, aber das Blatt war rechts zu Ende. Und das eingeschlagene Vorderrad machte es nicht einfacher. 
Na ja, weiter üben! ... .

Donnerstag, 4. Mai 2017

Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig

Kurz vor dem Rückflug aus Danzig habe ich noch schnell versucht, die beeindruckende Architektur des Flughafens einzufangen -



- mit seinen ineinander gefalteten und gegeneinander versetzten Dächern und den weißen Verstrebungen ein ziemliches Durcheinander. Der Flughafen ist der drittgrösste Polens und hat zuletzt rd. 4 Mio. Fluggäste betreut.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Maritimes Museum in Danzig

Im alten Hafen von Danzig, direkt gegenüber dem Krantor, liegt die "SOŁDEK", der erste Frachter, der nach dem zweiten Weltkrieg auf der "Danziger Werft" gebaut wurde. Die SOŁDEK lief 1949 vom Stapel und war bis 1980 als Kohle- und Erzfrachter im Dienst; seit 1985 gehört das Schiff dem Nationalen Schifffahrtsmuseum und kann besichtigt werden.


Der Schiffsname ehrt den Werftarbeiter Stanisław Sołdek. Die Werft, 1854 gegründet als "Königliche Werft Danzig" und seit 1871 "Kaiserliche Werft Danzig", ist in den 1970er Jahren als "Lenin-Werft" und Ausgangspunkt der Gewerkschaftsbewegung "Solidarność" weltberühmt geworden.

Montag, 13. März 2017

Airbus A321-100 HUSUM in Frankfurt

Am letzten Treffen der Urban Sketcher in der Flugwerft Oberschleißheim konnte ich nicht teilnehmen, deshalb habe ich mich an einem noch aktiven Flieger versucht - dem Airbus A321-100, der auf den Namen der schönen Stadt Husum getauft wurde.  Er stand auf dem Flughafen Frankfurt. Die Passagiere waren bereits ausgestiegen, die Galley-Container ausgeladen; der Copilot war noch mit der Flugnachbereitung beschäftigt.



Die Stadt Husum ist ja bekanntlich - seit Theodor Storm ihr das 1851 zuschrieb - die "graue Stadt am Meer"; und doch hing sein ganzes Herz an ihr.   Der Airbus ist jedenfalls nur unten grau.

Montag, 9. Januar 2017

Hommage à Joachim Ringelnatz - aus dem Bayerischen Nationalmuseum

Im Untergeschoss des Bayer. Nationalmuseums, in einer schummerigen Tiroler Stube, die mit wunderbaren geometrischen Holzintarsien und allerlei Bildern mit Szenen aus der Heiligen Schrift geschmückt ist, steht ein schöner alter Kachelofen. Bei seinem Anblick kam mir Joachim Ringelnatz in den Sinn: 
"Ich habe dich so lieb! 
Ich würde dir ohne Bedenken
Eine Kachel aus meinem Ofen 
Schenken"

Vielleicht hätte er, der Seefahrer, Kabarettist, Schriftsteller und Maler, der viele Jahre seines Lebens in München verbrachte, diese Kachel ausgesucht:






Gezeichnet habe ich sie ganz "regelkonform", d.h. "trocken" - Bunstifte statt Aqurellfarben. 



Mittwoch, 7. Dezember 2016

WIKINGER im Lokschuppen

Beinahe verpasst: am 04.12.2016, dem letzten Tag, habe ich es endlich in die "WIKINGER"- Ausstellung in Rosenheim geschafft. In und vor dem Lokschuppen konnte man Erstaunliches über Leben, Sitten, Reisen und Wirken dieser großen Seefahrer entdecken. 



Wo früher eine Drehscheibe die Lokomotiven in die verschiedenen Schuppentore verteilt hat, schwamm nun "Wikerl" (kein kleiner bayerischer Ludwig, sonst wär's ein Wiggerl), der Nachbau eines Wikingerschiffs - nicht ganz originalgetreu, aber durchaus beeindruckend, auch wenn seine Funktion im Wesentlichen die einer Kulisse für den Kinderfilm "Wickie auf großer Fahrt" war. Ab dem Frühjahr soll Wikerl auf dem Chiemsee schwimmen; mal sehen, ob es stimmt, dass die alten Wikinger mit ihren Langschiffen bis zu 60 Grad am Wind segeln konnten ... .



Montag, 10. Oktober 2016

Städte im Süden der USA

Eine Reise durch einige der Südstaaten von (Nord-)Amerika im September, unmittelbar nach dem USk-Treffen 2016 in München, hat mir viele neue Eindrücke vermittelt - auch den, dass es sehr mühsam wird, bei mehr als 35 Grad (Celsius) und gefühlten 99% Luftfeuchigkeit im Freien zu zeichnen.





New Orleans (Louisiana): Aus einem angenehm temperierten, d.h. nicht auf Gefrierschranktemperatur heruntergekühlten Cafe in der Chartes Street konnte ich bei einem gutem doppelten Espresso (gar nicht so leicht zu finden ...) die gegenüberliegenden Häuser mit den typischen schmiedeeisernen Geländern zeichnen.

Und die trashcan davor, die auch so schön grün war.









Ein paar Blöcke weiter, in der Dumaine Street, trotzte ein kleiner Laden mit bunten Postkarten den Bauarbeiten -
                           
     "yes we are open!"

Die Folgen von "Katrina" sind zwar verarbeitet, aber der Erhalt der Bausubstanz ist unabhängig davon ein großes und drängendes Thema in New Orleans.







Und dann gibt es in der Burgundy Street und anderen Nebenstraßen von New Orleans auch noch diese kleinen, unspektakulären Häuser. Weil die engen Straßen oft ziemlich zugeparkt sind, wird eine Seite als "FIRE LANE" gekennzeichnet und frei gehalten - Achtung "tow away zone"!















In St. Martinville, ein kleiner Ort einige Meilen südlich von Lafayette (Louisiana), hat mich der feuerrote, in der Sonne glänzende Hydrant vor dem

"St.Martin Career Solutions Center

beeindruckt - er stand da, als würde er sich gerade über eine prima Karriere-Lösung freuen.   



Nashville (Tennessee): Ein Versuch, die Lehren aus Omar Jaramillos spannenden workshop "negative space" beim USk-Treffen 2016 in München umzusetzen: der Blick aus dem sehr schönen Restaurant "The Merchants" auf den Broadway.






"The American National Bank" in Nashville, Broadway/3rd Avenue, mit bunter Werbung für Cowboy-Boots. Weil draussen noch alles regennass war, habe ich aus "Mike's Ice Cream" - Laden heraus gezeichnet.

In Nashville hat sich vor kurzem eine UrbanSketchers-Gruppe zusammengefunden, die sich sogar an diesem 17.09. zum Zeichen traf;  der Regen und unser Reiseplan haben mir eine Teilnahme leider nicht erlaubt - nächstes Mal!










Zum Abschied
eine schnelle Skizze
aus dem 9. Stock 
unseres Hotels 
auf die Straße 
und die Skyline
von Atlanta (Georgia),  
dem Anfangs- 
und Endpunkt
unserer Reise. 

Das Skizzenbuch 
(aus der goodie-bag 
des Münchner USk-Treffens!)
musste 

hochkant 

herhalten. 

Auf diesem Wege 
ein herzliches Dankeschön 
den Spendern und Unterstützern 
des USk-Treffens 
für die tollen Gaben!